Schwerpunktaktionen der bayerischen Gewerbeaufsicht zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz

Psychische Fehlbelastungen am Arbeitsplatz wirken sich gleichermaßen negativ auf die Leistungsziele des Unternehmens und Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten aus. Daher sollen nach dem Arbeitsschutzgesetz neben anderen Risikofaktoren auch psychische Belastungen bei der Beurteilung, Reduzierung und Dokumentation von Gefährdungen bei der Arbeit einbezogen werden (ArbSchG §§ 2, 5 und 6).

Auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes führt die bayerische Gewerbeaufsicht regelmäßig branchen- und tätigkeitsspezifische Schwerpunktaktionen durch, die sich neben Fragen des allgemeinen und medizinischen Arbeits- und Gesundheitsschutzes insbesondere den arbeitsbedingten psychischen Fehlbelastungen widmen.
Dabei sollen Unternehmen und betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutzakteure sensibilisiert und angehalten werden, eine angemessene Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vorzunehmen.

In den Besichtigungen "vor Ort" und in Gesprächen mit den betrieblichen Funktionsträgern und Mitarbeitern werden psychische Belastungsfaktoren thematisiert und Lösungsmöglichkeiten erörtert, wie die vorgefundenen Fehlbelastungen effektiv reduziert werden können.

Nachfolgend finden sich Berichte über Zielstellung, Vorgehensweise und Ergebnisse ausgewählter Schwerpunktaktionen der Gewerbeaufsicht:

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