REACH - europaweites Chemikalienmanagement

Die REACH-Verordnung gewährleistet, dass in der EU hergestellte oder in die EU importierte Stoffe auf ihre stofflichen Eigenschaften und damit auch auf ihre Risiken für Gesundheit und Umwelt untersucht werden. Das europaweite Chemikalienmanagement sieht hierfür eine Registrierung aller Stoffe mit einem Jahresvolumen von mehr als einer Tonne vor. Im Zuge der von den Unternehmen vorzunehmenden Registrierung sind mengenabhängig verschiedenste Stoffinformationen vorzugelegen. Die Daten werden von der Europäischen Chemikalienagentur ECHA in Helsinki gesammelt und bewertet. Damit soll ein tieferes Wissen über Chemikalien gewonnen werden, um noch bessere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt ergreifen zu können.
Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz koordiniert die Überprüfung der Einhaltung der REACH-Verordnung durch die Gewerbeaufsicht.
Ziel ist es dabei, aus REACH den größtmöglichen Nutzen für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für die Umwelt zu ziehen.
Unternehmen können sich bei Fragen an den REACH-CLP-Biozid Helpdesk der Bundesstelle für Chemikalien an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin wenden.
Informationen erhalten Sie ferner auf der Homepage der Europäischen Chemikalienagentur.

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