Transport gefährlicher Güter

Unsere Wirtschaft lebt vom Handel. Täglich werden große Mengen Waren auf der Straße, mit der Eisenbahn, auf dem Wasserwege oder per Flugzeug transportiert. Dabei ist es unvermeidlich, dass auch gefährliche Güter auf der Straße oder auf anderen Verkehrswegen transportiert werden müssen, von denen erhebliche Risiken für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen. Die Beförderung gefährlicher Güter unterliegt daher besonderen Sicherheitsanforderungen hinsichtlich Verpackung, Kennzeichnung, Ladungssicherung und Transport.

Gefahrgüter im täglichen Leben sind z. B. Kraftstoffe, Druckgaspackungen( z.B. Haarspray- oder Farbspraydosen), - Lithiumbatterien, Feuerwerkskörper aber auch Flüssiggas (Propan, Butan). Gefahrgüter sind aber auch Asbest, explosionsgefährliche Stoffe, Krankheitserreger (z.B. Bakterien, Viren) oder bestimmte Abfälle.

Gefährliche Güter müssen sicher verpackt, nach ihren Gefahreneigenschaften gekennzeichnet (z.B. Explosivstoffe, Druckgase, brennbare Flüssigkeiten) und unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen transportiert werden. Die Gefahrgutbeförderung umfasst nicht nur die eigentliche Beförderung, sondern z.B. auch das Verpacken, Verladen, Entladen und Empfangen der betreffenden Güter.

Die Bayerische Gewerbeaufsicht kontrolliert die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften bei den Unternehmern, das heißt von den Absendern bis zu den Empfängern. Vorrangige Ziele der Gefahrgutvorschriften sind der Schutz von Leben und Gesundheit von Menschen und Tieren sowie der Schutz wichtiger Gemeingüter.

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